Paletten-kennzeichnung

Der Internationale Kennzeichnungsstandard GS1 ist eine standarisierte Norm für die Datenstruktur sowie die Gestaltung und Anbringung von Etiketten.
Sie legt weltweit die Kennzeichnungsrichtlinien für Versandeinheiten fest.

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Paletten-kennzeichnung

Struktur des Palettenetiketts

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Das Palettenetikett GS1 besteht aus zwei Hauptabschnitten. Der obere Abschnitt ist optional und beinhaltet Versandangaben hinsichtlich des Absenders und Empfängers.

 

Die Struktur kann frei gewählt werden und Angaben zum Unternehmen enthalten, was jedoch nicht obligatorisch ist.

 

Der untere Abschnitt beinhaltet eine von Menschen lesbare Erklärung (Text) zu den Angaben des Etiketts und den zugehörigen Barcode dieser Angaben.

 

Der SSCC-Code (serieller Code) GS1-128) ist der einzige vorgeschriebene Barcode, der mit GTIN-Code, Chargennummer, Verfallsdatum und anderen, mit den in der Versandeinheit enthaltenen Produkten in Zusammenhang stehenden wichtigen Daten enthalten sein muss.

Unter den Barcodes müssen menschenlesbare Angaben (Text) stehen.

 

 

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Optionale Etikettenangaben

Die im Barcode GS1-128 enthaltenen optionalen Etikettenangaben umfassen verschiedene Arten von Angaben. 

 

Die Datennormen GS1 weisen jedem Code einen Datenbezeichner zu und die im Barcode enthaltenen Daten werden durch in Klammern gesetzte Kennungen getrennt.

 

Vor den GTIN-Daten steht z. B. (01).

 

Für Paletten mit Versandeinheiten werden üblicherweise die Kennungen 02 (GTIN der enthaltenen Einheit) und 37 (Anzahl der enthaltenen Einheiten) für unvollständige Paletten verwendet und diese kennzeichnen die Art des Produkts und die auf der Palette vorhandene Menge. Dadurch ist der Empfänger in der Lage, den Empfang der Palette zu erfassen, ohne die darin befindlichen Versandeinheiten auszupacken und zu zählen.

 

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ETIKETTENABMESSUNGEN

 

Auch wenn verschiedene Größen von Logistiketiketten erlaubt sind, empfiehlt die GS1-Norm nicht die Verwendung von Etiketten unter A6-Format. Kleinere Etiketten erfordern auch kleinere Barcodes, sodass die Etiketten mit einem Barcodescanner schwieriger gelesen werden können zudem sind sie Umwelteinflüssen stärker ausgesetzt.

 

Wenn der Platz in den Versandeinheiten es zulässt, dann empfiehlt sich die Verwendung von A5-Etiketten, sowohl vertikal als auch horizontal.

 

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Platzierung der Etiketten auf der Palette

 

Die Platzierung der Logistiketiketten GS1 auf Paletten hängt von der Form der auf der Palette vorhandenen Produkte ab, deren Gewicht, ob die gestapelten Paletten verschiedene Versandeinheiten enthalten und ob die Produkte oder die fertige Palette gewickelt sind.

 

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PLATZIERUNG DER ETIKETTEN AUF PALETTEN

 

Paletten mit einer Höhe unter 40 cm:

 

So weit oben wie möglich, ohne dabei die Höhe des Etiketts nachteilig zu beeinflussen und mehr als 50 mm von der senkrechten Kante entfernt, einschließlich der Randzonen.

 

 

 

Paletten mit einer Höhe über 40 cm:

 

Auf einer Höhe zwischen 400 und 800 mm vom Palettenboden und mehr als 50 mm von der senkrechten Kante entfernt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es wird grundsätzlich empfohlen, Etiketten nicht am unteren Rand des Gebindes anzubringen.

 

Diese Etiketten sind während des Transports stärker der Umwelt ausgesetzt.

 

Noch entscheidender ist, dass die Gabel eines Palettenhubwagens den Bediener daran hindert, das Etikett zu scannen, wenn der Hubwagen die Palette einmal angehoben hat.

 

 

Quelle: Hier